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Wie sein Vater Waldemar hat sich der 1962 geborene Sebastian Wien schwerpunktmäßig der Metallplastik zugewandt und dort einen ganz persönlichen Stil entwickelt, der nicht gegenständlich ist, sondern sich auf Formen und Strukturen konzentriert.
Nach einem Maschinenbau-Studium und einem weiteren Studiengang für Industriedesign entschloss er sich 1994, als freischaffender Künstler ein Atelier zu eröffnen, wo er auch Workshops durchführt. Wir zeigen von ihm aber keine Plastiken, sondern Monotypien, die eine Verbindung von Metall zum Bild schaffen und fast wie eine Positiv-Negativ-Spiegelung wirken: zum einen die Form aus Stahl, zum anderen der Abdruck auf Papier. Die Gegenüberstellung von Vorgabe und Resultat zieht unwillkürlich die Phantasie des Betrachters in Bann.
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