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Normalerweise arbeitet er mit kleinen, aber feinen Steinchen und Edelstahl. Aber manchmal macht er Ausnahmen: mit einer großen Skulptur in der Parklandschaft vor der Galerie Isenburg setzt der Kiersper Designer Günter Wermekes ein unübersehbares Zeichen.
Als Innovationspreis für »Sauerland Initiativ«. Entstand eine Edelstahlplastik aus zwei versetzt angeordneten Halbröhren, die 24 bewegliche Kugeln aus blauem Spinell einschließen, sie wird in jedem Jahr für ein Projekt verliehen, das nach der jeweiligen Ausschreibungsvorgabe das Sauerland als Innovationsstandort auf besonders kreative Weise präsentiert. Aber nachdem schon Wermekes’ Konzept für den neuen Brunnen im Kiersper Ortsteil Bahnhof großen Anklang fand, entschloss sich der Designer, auch eine aus Beton gegossene XXL-Version des puristischen Entwurfs zu schaffen.
Am 17. Juni um 16.00 Uhr findet dazu in der Galerie Isenburg die offizielle Einweihung statt. Und damit die Besucher sich ein umfassendes Bild über Stil und Arbeitsweise des Designers machen können, hat Galeristin Dagmar Schröder auch direkt eine Ausstellung mit Schmuck und weiteren Skulpturen vorbereitet, die ebenfalls zu diesem Zeitpunkt eröffnet wird. Vor allem mit seinem zeitlosen Schmuck aus Edelstahl und Brillanten hat sich Günter Wermekes einen Namen gemacht; seine edlen Ringe, Ohrstecker oder Colliers werden international in führenden Juweliergeschäften verkauft.
In dem Verein »Sauerland Initiativ« haben sich eine beachtliche Zahl von Unternehmen und Privatpersonen zusammengeschlossen, um sich für die Imageförderung dieser Region zu engagieren. Als Wirtschaftsstandort, kulturelles Zentrum und Urlaubsziel hat das Sauerland viel zu bieten – man muss es nur entsprechend kommunizieren. Ebenso unterstützt »Sauerland Initiativ« förderungswürdige Ideen und Projekte – zum Beispiel durch den Innovationspreis, der neben der von Günter Wermekes entworfenen Skulptur auch ein respektables Preisgeld umfasst und immer wieder mit einer unterschiedlichen Aufgabenstellung ausgeschrieben wird. Die Großversion der Skulptur auf dem Gelände von Haus Isenburg symbolisiert so die Zielsetzung der Initiative: neue Impulse zu setzen, die eine lebenswerte Region noch interessanter und vielseitiger machen.
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