Vita
Ausstellungen
Bilder


Ist der Name Programm? In den Bildern von Eberhard Bitter begegnen uns Menschen, die schon etwas mitgemacht haben. Keine hochglanzpolierten Topmodels, sondern auf ihre Basis reduzierte Figuren ohne erkennbare individuelle Züge, die trotzdem vermitteln: ich habe etwas erlebt. Während Künstler wie Hopper oder Vettriano mit ihren naturalistischen Figuren dem Betrachter zunächst Nähe und Verständlichkeit andeuten, um ihn dann gegen eine Wand aus Distanz und unerzählten Geschichten prallen zu lassen, geht Eberhard Bitter einen anderen Weg. Er scheint seine Personen in Muskeln und Sehnen zu zerlegen, ausgedrückt durch starke Pinselstriche und Farbkontraste, und doch kommen sie dem Betrachter in ihrer Vitalität und Bewegungskraft erstaunlich nahe.

Aber bitter sind sie eigentlich nicht, eher mitten im Leben stehend, aktiv, in Bewegung und nicht selten auch mit einander in Kontakt. Da ist ein Paar, das auf den ersten Blick nur wie eine Person erscheint. Da sind Menschen, deren ganzer Körper ihr Gefühl ausdrückt, die flüchten, sich befreien, die sich auf einander zu und von einander weg bewegen. Es sind starke, Raum einnehmende Bilder, die sich ganz auf ihr Thema konzentrieren und auf erzählende Hintergründe verzichten.

Eberhard Bitter, geboren 1960, ist Zeichner und Maler. Er studierte Malerei an der Fachhochschule Dortmund und ist seit 1987 als freischaffender Künstler in Düsseldorf tätig. Sein Arbeitsmotto beschreibt er selbst mit den Worten: »Der Mensch in Bewegung – vom Leben gezeichnet«. Allerdings sind Bitters Zeichnungen nicht nur Vorstufen für seine Acrylgemälde, sondern stehen in ihrer Aussagekraft auch für sich. Sie zeigen den menschlichen Körper wie ein Gerüst, das eine Momentaufnahme seiner Lebendigkeit darstellt. Er ist nackt, anonym, auf das Physische reduziert und kann doch nicht die Gefühle leugnen, die sich mit der Bewegung verbinden. Insofern haben Bitters Arbeiten auch eine psychologische Dimension.

Der Tanz sei für ihn eine wichtige Inspiration, berichtet der Künstler. Vom argentinischen Tango mit seiner starken Verknüpfung von Kampf und Erotik bis zu den freien Improvisationen des amerikanischen Tanztheaters, obwohl er selbst kein Tänzer ist und auch nie in diese Richtung Ambitionen verspürte. In ihm steckt eher der Beobachter, der die Bewegungen studiert und festhält, der erkennt und wiedergibt, was er durchschaut.


Die Galerie:

Die Idee

Die Ausstellung

Öffnungszeiten

Wegbeschreibung

Dagmar Schröder

Unsere aktuellen Künstler:

Kurt Kornmann
Werdohl

Ibrahim Jalal
Paris

Rahel Herden
Marienheide

Setsuko Fukushima
Meerbusch

Ulrich Kett
Kierspe

Ulrich Haug
Winnenden

Rainer Henze

Luis Soltmann

Mathias Schubert
Dortmund

Ragna Sichelschmidt
Essen

Sebastian Wien
Hattingen

Giovanni de Angelis
Ischia

Günter Wermekes
Kierspe

Lucia Herden
Kürten

Dominik Böhringer
Kürten

Eberhard Bitter
Düsseldorf

Dietrich Rünger
Düsseldorf

Sven Rünger
Düsseldorf

Horst Klammer
Rastede

Weitere Künstler

Home    Kontakt    Wegbeschreibung    Impressum

kreativ2.com